Die Schriftrollen vom Toten Meer

Das besondere der Entdeckung liegt z.B. in der genauen Übereinstimmung der Jesaja-Rolle (125 v. Chr.) mit dem 1.000 Jahre jüngeren masoretischen Text von Jesaja (916 n. Chr.). Dies beweist die ungewöhnliche Gewissenhaftigkeit der Bibelkopisten über einen Zeitraum von 1.000 Jahren.

»Von den 166 Wörtern in Jesaja 53 sind nur 17 Buchstaben fraglich. Zehn dieser Buchstaben betreffen lediglich die Rechtschreibung, ohne Einfluss auf die Bedeutung. Vier weitere Buchstaben sind stilistische Veränderungen, z.B. Konjunktionen. Die restlichen drei Buchstaben ergeben das Wort >Licht<, welches in Vers 11 hinzugefügt wird, aber die Bedeutung nicht sehr beeinflusst. Weiterhin wird dieses Wort durch die LXX [Septuaginta] und durch IQ Is [Jesaja-Rolle aus Qumranhöhle I] erhärtet. Somit gibt es in einem Kapitel von 166 Wörtern nur ein Wort (drei Buchstaben), das nach 1.000 Jahren der Überlieferung in Frage steht - und dieses Wort ändert die Bedeutung der Schriftstelle nicht sonderlich.« Geisler, Nix/263

F.F. Bruce sagt: » Eine unvollständige Jesaja-Rolle, die sich neben der anderen in der ersten Qumranhöhle befand und zur leichteren Unterscheidung als >Jesaja B< bezeichnet wurde, stimmt sogar noch näher mit dem mosoretischen Text überein.« F. F. Bruce a/123

Geleason Archer bemerkt folgendes zu den Jesaja-Abschriften der Qumran-Gemeinschaft: »[...] sie erweisen sich in über 95% des Textes Wort für Wort als identisch mit unserer hebräischen Standadbibel. Die 5% Abweichungen bestehen zur Haupsache aus offensichtlichen Schreibfehlern und varianten Buchstabierungen.« G. L. Archer/19

Quelle: Die Bibel im Test vom CLV Verlag
Autor: Josh McDowell

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