Warum lässt Gott Leid zu?

Viele Menschen fragen sich, warum es Not und Tod, Krankheit, Ungerechtigkeit und Kriege gibt, wenn es doch einen liebenden Gott gibt. Diese Frage möchte ich gerne beantworten.

Gott hat den Menschen nach seinem Bild erschaffen, weil er ein Gegenüber haben wollte, welches Ihm ähnlich ist und welches Ihn freiwillig liebt und ehrt und nicht nur deswegen, weil Er es als willenloses Wesen so programmiert hat.
Die freiwillige Liebe zu Gott ist aber nur dann freiwillig, wenn auch die Möglichkeit besteht, sich gegen Gott zu entscheiden. Um diese Möglichkeit zu geben, stellte Gott den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen in die Mitte des Garten Edens (Paradies). In diesem Garten Eden (Paradies) gab es weder Not noch Tod oder irgendein Leid. Das war es, was Gott den Menschen geben wollte. Gott sagte zu Adam und Eva, dass sie von allen Früchten essen dürften, nur von diesem einen Baum, der in der Mitte des Gartens steht dürften Sie nicht essen, weil sie dann sterben müssten. Denn Gott hatte als Strafe für die Sünde den Tod festgelegt.

Sünde ist: Das handeln gegen Gottes erklärten Willen.

Als die Menschen noch nicht von der Frucht dieses Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen hatten, wussten Sie nicht was gut und was böse war und konnten somit auch nicht sündigen. Denn selbst wenn sie etwas Böses getan hätten, konnte der gerechte Gott die Menschen dafür nicht zur Rechenschaft ziehen, weil sie ja nicht wussten, was gut und was böse war.

Als sie nun davon gegessen hatten, hatten sie die Erkenntnis des guten und des bösen. Ab diesem Zeitpunkt wurden sie mit jeder bösen Handlung vor Gott schuldig. Ein Leben in Gottes Gegenwart und absolut perfekten Welt, die kein Leid kannte war nun nicht mehr möglich.

Darum vertrieb Gott die Menschen aus dem Paradies und verfluchte die Erde, so dass sie Dornen und Disteln hervor bringen würde und der Mann seinen Lebensunterhalt im Schweiße seines Angesichts erarbeiten musste. Das war die Strafe für den Mann. Die Frau erhielt als Strafe, dass sie fortan unter großen Schmerzen Kinder gebären sollte.

Da nun die Gemeinschaft mit dem sündlosen und heiligen Gott nicht mehr möglich war, überließ Gott die Menschen ihrem Eigenwillen und ließ sie auch die Früchte und Konsequenzen ihres Tuns ernten.
So begann ein Kreislauf der Gewalt, Lüge und Lästerung bis zum heutigen Tag und die Auswirkungen des Ungehorsams unserer Vorfahren übertragen sich zwangsläufig auf alle nachfolgenden Generationen. Das macht sich heute besonders in vielen Krankheiten und Unglücken, die fast alle auf Profitsucht und Ungehorsam gegenüber Gott zurück zu führen sind bemerkbar.

Die Menschen wollen bis heute nicht nach Gottes Regeln leben, machen Gott aber beständig Vorwürfe, wenn sie ihr Leben und dass vieler anderer durch ihren Eigenwillen und Ungehorsam gegenüber Gott vor die Wand fahren. Dabei ist Gott nur konsequent und lässt den Menschen tun, was er will, denn wenn Er das nicht täte, hätte er kein Gegenüber mit einem eigenen Willen.

Genauso wie Kinder an ihren Fehlern lernen, so lässt auch Gott Menschen erkennen, dass sie ohne Ihn nicht leben und schon gar nicht vor Ihm bestehen können.

Um nun einen Ausweg aus diesem Dilemma zu schaffen, hat Gott seinen Sohn auf die Welt gesandt, damit dieser Gottes Willen ganz erfüllt und so stellvertretend die Schuld der Menschen bezahlt, die an Ihn, Jesus Christus glauben, der für ihre Sünden am Kreuz von Golgatha die Strafe ertrug und sein Leben ließ.

Jeder nun, der an das Erlösungswerk Jesu glaubt und fortan nach Gottes Regeln leben will, ist durch Jesus Christus mit Gott versöhnt und kann wieder Gemeinschaft und Frieden mit Gott haben und so dem Verderben, welchem alle anderen entgegen gehen entkommen.

Denn so wie durch den Ungehorsam des einen (Adam) die Sünde und der Tod in die Welt gekommen ist, so ist durch den Gehorsam des einen (Jesus Christus) die Erlösung von unseren Sünden und das ewige Leben in die Welt gekommen, auf dass jeder der an Jesus Christus und sein Erlösungswerk glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Siehe Römer 5,12-21

Dieser Jesus Christus wird aber bald auch alle Ungerechtigkeit und alles Leid auf Erden beseitigen, wenn er in Macht und Herrlichkeit auf diese Erde zurück kommt. Wer sich aber bis zu seinem zweiten Kommen nicht für Ihn entschieden hat, wird sein Friedensreich auf Erden nicht erleben, sondern wird in den Feuersee geworfen werden.

Über mich...

Ich heiße Kay, bin 50 Jahre alt und beabsichtige keine Werbung für irgend eine Organisation, sondern will einzig den wahren Sinn des Lebens aufzeigen. Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne eine E-Mail an kontaktlebenssinn.com
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